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Die zehn wichtigsten Stadien in Peru

Der peruanische Fußball konzentriert sich stark auf Lima, wo die beiden größten Klubs des Landes — Universitario und Alianza Lima — die Hauptstadt teilen. Das Estadio Monumental, Universitarios Heim, gehört zu den größten Klubstadien Südamerikas. Außerhalb Limas bieten die Höhenstadien in Cusco und Cajamarca jene Bedingungen, die der peruanischen Nationalmannschaft viele Heimsiege gebracht haben. Alle Stadien finden sich auf der Karte.

1. Estadio Monumental de Lima

Kapazität: 80.093. Universitarios Heim im Stadtteil Ate, das größte Stadion Perus und eine der größten klubeigenen Anlagen Südamerikas. Das Monumental wird regelmäßig von der Nationalmannschaft für die wichtigsten Begegnungen genutzt und hat Copa-Libertadores-K.-o.-Spiele beherbergt.

2. Estadio Nacional, Lima

Kapazität: 50.000. Perus Nationalstadion im Zentrum von Lima, ursprünglich 1952 errichtet und zur Copa América 2004 modernisiert. Hier finden Länderspiele, das peruanische Pokalfinale und weitere große Begegnungen statt. Auf dem Areal wird seit 1923 Fußball gespielt.

3. Estadio Alejandro Villanueva (Matute), Lima

Kapazität: 33.931. Heim von Alianza Lima im Stadtteil La Victoria, im Herzen des historischen Matute-Viertels. Benannt nach einem der berühmtesten peruanischen Spieler aller Zeiten, der 1987 beim Fokker-Flugzeugunglück von Alianza Lima ums Leben kam. Die Atmosphäre in Matute, insbesondere bei Derbys gegen Universitario, gehört zu den intensivsten Südamerikas.

4. Estadio Monumental de la UNSA, Arequipa

Kapazität: 60.370. Das sehr große Stadion in Arequipa, errichtet zur Copa América 2004, beherbergt Universidad San Agustín FC. Die Höhenlage auf 2.335 Metern bringt einen ähnlichen Wettbewerbsvorteil wie andere peruanische Hochlandanlagen.

5. Estadio Mansiche, Trujillo

Kapazität: 25.000. Trujillos zentrale Fußballanlage im Norden Perus. Hat Universidad-César-Vallejo-Spiele und Länderspiele beherbergt.

6. Estadio Inca Garcilaso de la Vega, Cusco

Kapazität: 42.056. Cuscos Hauptanlage auf 3.399 Metern Höhe — eines der höchstgelegenen Stadien im internationalen Fußball. Die Bedingungen sind so ausgeprägt, dass FIFA-Diskussionen über Höhengrenzen ausgelöst wurden. Cienciano (Copa-Sudamericana-Sieger 2003) und Cusco FC spielen hier.

7. Estadio Heraclio Tapia, Huánuco

Kapazität: 14.000. Huánucos Stadion in Zentralperu, auf 1.900 Metern Höhe. Hat León de Huánuco und weitere regionale Klubs beherbergt.

8. Estadio Iván Elías Moreno, Lima (Villa El Salvador)

Kapazität: 13.000. Modernes Limaer Stadion im Stadtteil Villa El Salvador, Heimat verschiedener Erstligaklubs.

9. Estadio Miguel Grau, Callao

Kapazität: 17.000. Die zentrale Fußballanlage in Callao, der pazifischen Hafenstadt neben Lima. Benannt nach dem peruanischen Admiral Miguel Grau, Helden des Salpeterkriegs. Heimat des historischen Klubs Sport Boys.

10. Estadio Mariscal Cáceres, Tacna

Kapazität: 19.850. Hauptstadion Südperus in Tacna, nahe der chilenischen Grenze. Trägt die südlichsten peruanischen Spiele aus und ist eine der größeren regionalen Anlagen.

Peruanische Liga 1

Perus Liga 1 umfasst 19 Vereine und folgt einem Apertura-Clausura-Format. Universitario, Alianza Lima und Sporting Cristal — zusammen die „Big Three" — dominieren die jüngere Ära. Der Copa-Sudamericana-Sieg von Cienciano (Cusco) 2003 bleibt die einzige südamerikanische Klubtrophäe einer peruanischen Mannschaft außerhalb der Big Three. Das Niveau ist konkurrenzfähig, doch peruanische Klubs schneiden in der Copa Libertadores traditionell schlechter ab als argentinische und brasilianische.

Der Lima-Clásico

Der Clásico Peruano zwischen Universitario und Alianza Lima ist eine der intensivsten Rivalitäten Südamerikas. Die beiden Klubs vertreten gegensätzliche Limaer Identitäten — Universitarios Mittelschicht- und Universitätsbasis gegen Alianzas Arbeiterwurzeln in La Victoria. Die Spiele wechseln zwischen Monumental und Matute, mit Sicherheitsoperationen vergleichbar mit dem Superclásico von Buenos Aires.

Die peruanische Nationalmannschaft

Peru qualifizierte sich für die WM 2018 und beendete damit eine 36-jährige Abstinenz. Die Heimbilanz in der Höhe — insbesondere bei Spielen in Cusco — war ein wettbewerbsentscheidender Hebel in den WM-Qualifikationen. Stars wie Paolo Guerrero, Jefferson Farfán und Christian Cueva haben den peruanischen Fußball ans europäische Publikum gebracht. Das Estadio Nacional in Lima und das Monumental sind die beiden Hauptspielstätten der Auswahl, mit gelegentlichen Höhenpartien in Cusco. Alle Stadien sind auf der Karte markiert.